300.000 Studienanfänger mehr als erwartet bis 2015

Kürz­lich berech­ne­te die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz, dass bis 2015 rund 300.000 Stu­di­en­an­fän­ger mehr als bis­her erwar­tet an die Hoch­schu­len Deutsch­lands strö­men wer­den. Des­halb soll jetzt von Bund und Län­dern erheb­lich mehr Geld an die Hoch­schu­len fließen.

300.000 Stu­den­ten mehr als gedacht soll es schon in zwei Jah­ren an den deut­schen Hoch­schu­len geben. Das zumin­dest ist die neu­es­te Vor­aus­be­rech­nung der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz in Sachen Studentenzahlen. 

Der Bund will des­halb für den Hoch­schul­pakt 2,2 Mil­li­ar­den Euro mehr bis 2015 geben als bis­her geplant, das ist eine Auf­sto­ckung von fast 50 Pro­zent auf dann ins­ge­samt 7 Mil­li­ar­den Euro. Die Bun­des­län­der und Stadt­staa­ten sol­len sich nach einem bestimm­ten Schlüs­sel an die­sen Kos­ten betei­li­gen. Die ost­deut­schen Bun­des­län­der haben mit Demo­gra­fie­pro­ble­men zu kämp­fen und müs­sen des­halb wohl weni­ger zahlen.

Das zumin­dest beschloss die Gemein­sa­me Wis­sen­schafts­kon­fe­renz (GWK) letz­ten Frei­tag, den 12.04.2013.

Die Län­der kün­dig­ten in die­ser Kon­fe­renz an, ver­gleich­ba­re finan­zi­el­le Leis­tun­gen zusätz­lich zu erbringen.

Mit die­sem Geld­se­gen sol­len die deut­schen Hoch­schu­len mehr Pla­nungs­si­cher­heit erlangen.

Zusätz­lich zu die­sen Pos­ten beschloss die GWK, mehr in die Qua­li­tät der Leh­rer­aus­bil­dung zu inves­tie­ren, und der Bund will von 2014 an zehn Jah­re lang ins­ge­samt 500 Mio. Euro dafür an die Bun­des­län­der zah­len. Das ist ver­gleich­wei­se etwas wenig, aber immerhin.

Harald Bahner