Rumänien unter Plagiatsverdacht

Der sozialdemokratische rumänische Ministerpräsident Victor Ponta hat in letzter Zeit in seiner „Politik“ Schlagzeilen gemacht. Seine aktuellen „Bemühungen“, die Gewaltenteilung im EU-Staat Rumänien zu beseitigen, führten vor wenigen Tagen in der Spitze zu der Aussage der EU-Justizkommissarin Viviane Reding, Herr Ponta treibe „eine Art Notverordnungsputsch in einem Handstreich“ voran (EU-Justizkommissarin Viviane Reding, z.B. in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 18.07.2012 (http://m.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/eu-justizkommissarin-reding-wir-brauchen-einen-eu-justizminister-11824523.html).

Jetzt bestätigte die Universität von Bukarest den Verdacht von bereits Juni 2012, Victor Ponta habe gut ein Drittel seiner Dissertation durch Kopieren und Einfügen fremder Texte bestritten. Ministerpräsident Ponta entgegnete hierzu, das Ganze sei ein rein politischer Akt gegen ihn und er habe 2003 entsprechend den damaligen Gepflogenheiten seine Disseration eingereicht. Hierzu habe angeblich insbesondere gehört, dass es nicht notwendig gewesen sei, Zitate in Anführungszeichen zu setzen, so lange die genutzten Arbeiten im Literaturverzeichnis auftauchten.

Im Mai 2012 trat schon der rumänische Bildungsminister Ioan Mang im damals frisch gebildeten Regierungskabinett Ponta wegen

Plagiatsvorwürfen zurück. Vor dieser Regierungsbildung war bereits die ursprüngliche Kandidatin für das Bildungsministerium aus denselben Gründen gescheitert.

Das Alles soll uns ausdrücklich Negativbeispiel sein. Plagiat ist Betrug und wird in Deutschland zumindest strafrechtlich relativ scharf geahndet. Meine Mitarbeiter und ich wollen indes wissenschaftliche Texte schreiben und damit unser Geld verdienen, nicht strafrechtlich belangt werden. Plagiat ist zumindest in meinem Unternehmen Ghostwriter.nu deshalb absolut tabu!