Harvard-Studenten wegen Plagiats zeitweise zwangsexmatrikuliert

Etwa 70 Studenten der renommierten US-amerikanischen Harvard University in Boston, Massachusetts, dürfen an ihrer Universität vorübergehend nicht weiterstudieren.

125 Studenten der Harvard Universität hatten letzten Sommer versucht in „Teamwork“ ihre Hausarbeit im Politik-Seminar „Einführung in den Kongress“ zu schreiben. Doch die – weltfremde – Prüfungsauflage soll angeblich gewesen sein, nicht mit anderen Studenten über ihre Aufgabe zu diskutieren, weltfremd in diesem Fall vor Allem deshalb, weil die Studenten eben dieser Universität die ersten Semester verpflichtend auf dem Universitätscampus in Studentenwohnheimen zusammen leben müssen, um gleich am Anfang des Studiums ihre sozialen Kompetenzen zu erhöhen. Der „Deal“ der 125 flog auf. Die Prüfungsantworten waren zu ähnlich. „Das ist beispiellos in Umfang und Ausmaß„, soll der Leiter der Bachelor-Studiengänge Jay Harris nach einem „Spiegel“-Artikel der „New York Times“ gesagt haben (Spiegel 2012). Der Universitäts-Präsident soll von „völlig inakzeptablem Verhalten“ (ebd.) gesprochen haben.

Freitag der letzten Woche wurden fast 70 Studenten der 125 rückwirkend zum wie auch in Deutschland immer im September/Oktober beginnenden Studienjahr vorübergehend zwangsexmatrikuliert. Die Studiengebühren werden den betroffenen Studenten zurück erstattet. In einem Jahr bis zwei Jahren dürfen sie in Harvard weiterstudieren (Immatrikulationen sind in Harvard nur ein Mal pro Jahr, im Herbst, möglich). Der Rest der 125 kam frei. Selbstverständlich hagelte es Positiv- wie Negativkritik an diesem Vorgehen dieser Hochschule. Der Dekan der zuständigen geistes- und naturwissenschaftlichen Fakultät, Michael Smith, soll in einer Rundmail an die Presse hierzu letzten Freitag unter Anderem geschrieben haben: „Während der Fall abgeschlossen ist, ist unsere Arbeit an der akademischen Integrität noch längst nicht erledigt“ (zit. Spiegel 2013).

Die „New York Times“ bezeichnete diese Affaire am letzten Freitag als Harvards „largest cheating scandal in memory” (dt. Harvards größten Täuschungs-Skandal seit Menschengedenken) (New York Times 2013).

Also: Finger weg von Plagiaten! Die Geduld der integeren Hochschul- und Wissenschaftsangehörigen ist nicht nur in Deutschland ganz offenbar erschöpft. Finden Sie Freude an den Gegenständen Ihrer Studien! Denken Sie lebendig! Und belegen Sie Ihre Zitate sauber, sowohl die direkten als auch die indirekten. Und alles wird gut! Vielleicht helfen Ihnen die Selbsthilfe-Tipps von Ghostwriter.nu auch weiter. Oder beauftragen Sie Ghostwriter.nu, um beispielhaft zu sehen, wie einwandfreie Unikate in hoher Qualität erstellt werden.

Harald Bahner

Quellen dieser News:

Spiegel (2012): „Harvard: Elite-Studenten schummelten bei Hausaufgaben“. In: „Spiegel online“ von 01.09.2012, spiegel.de/unispiegel/studium/uni-harvard-studenten-sollen-in-abschlusspruefung-geschummelt-haben-a-853200.html, Stand 04.02.2013).

New York Times (2013): „Students Disciplined in Harvard Scandal”. In: “The New York Times” vom 01.02.2013, nytimes.com/2013/02/02/education/harvard-forced-dozens-to-leave-in-cheating-scandal.html?_r=0, Stand 04.02.2013).

Spiegel (2013): „Schummel-Vorwurf an Elite-Uni: Harvard suspendiert 60 Studenten“. In: „Spiegel online“ vom 02.02.2013, spiegel.de/unispiegel/studium/nach-schummel-skandal-in-harvard-wurden-60-studenten-suspendiert-a-881103.html, Stand 04.02.2013).