Bildungswege öffnen

Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Johan­na Wan­ka (CDU) will die unter­schied­li­chen Bil­dungs­we­ge öff­nen und durch­läs­si­ger machen.

Ohne Abitur, ohne Ein­gangs­prü­fung und ohne Pro­be­se­mes­ter an allen Hoch­schu­len Deutsch­lands stu­die­ren kön­nen, wenn man einen Beruf gelernt und in die­sem drei Jah­re lang gear­bei­tet hat – das möch­te die Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Johan­na Wan­ka (CDU) erreichen. 

Des Wei­te­ren sol­len Stu­di­en­ab­bre­cher ihre im Stu­di­um erwor­be­nen Kennt­nis­se künf­tig bes­ser in eine mög­li­che Leh­re-, Gesel­len oder Meis­ter­aus­bil­dung ein­brin­gen kön­nen. Deutsch­land müs­se davon weg­kom­men, Stu­di­en­ab­bre­chern den „Versager“-Stempel auf­zu­drü­cken. Wie die­ser Weg aller­dings kon­kret aus­se­hen soll, kon­kre­ti­sier­te die Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin bis­her nicht. Immer­hin will sie zusam­men mit den Hand­werks­kam­mern und Innun­gen im Sep­tem­ber 2014 ein Modell­pro­jekt in die­ser Sache starten.

Grund und Motiv die­ses Vor­sto­ßes ist die Auf­fas­sung der Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin, in Deutsch­land wür­den prak­ti­sche Erfah­run­gen weni­ger aner­kannt als theo­re­ti­sche Kennt­nis­se. Dies müs­se sich ändern, um die Fach­kräf­teaus­bil­dung zu ver­bes­sern. Mit der 

avi­sier­ten grö­ße­ren Durch­läs­sig­keit der unter­schied­li­chen Bil­dungs­we­ge wür­de der aktu­el­len Ver­schwen­dung des Roh­stoffs Bil­dung ent­ge­gen­ge­wirkt und die Situa­ti­on des Fach­kräf­te­man­gels verbessert.

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Diver­se Medi­en­be­richt­erstat­tun­gen vom ver­gan­ge­nen Wochen­en­de und heu­te, Mon­tag, den 24.02.2014.