Zwei Wochen NSA-Affaire

Die Medi­en und Poli­ti­ker brau­chen jede Woche eine Sau, die sie durch’s Dorf jagen kön­nen, sonst funk­tio­niert media­le und poli­ti­sche Selbst­in­sze­nie­rung nicht. Eine der neu­es­ten Sau­en ist die NSA-Affai­re, dies aller­dings schon wochen­lang. Die Igno­ranz maß­geb­li­cher Medi­en­ver­tre­ter und Poli­ti­ker ist hier­bei boden­los. Das muss jeden auf­ge­klär­ten Men­schen spä­tes­tens jetzt ärgern.

Juli­en Assan­ge heißt der Mann, der 2006 die Ent­hül­lungs­platt­form „Wiki­leaks“ grün­de­te. Rich­tig bekannt wur­de Wiki­leaks aller­dings erst mit der Ver­öf­fent­li­chung von rund einer Vier­tel­mil­li­on diplo­ma­ti­scher US-Berich­te über Regie­run­gen und deren Mit­glie­der auf der gan­zen Welt im Novem­ber 2010.

Dani­el Dom­scheit-Berg heißt der Mann, der zusam­men mit Juli­en Assan­ge Wiki­leaks grün­de­te. Der Mann lebt in Bran­den­burg nahe Ber­lin, über­warf sich im Sep­tem­ber 2010 mit Assan­ge, ist seit­dem nicht mehr bei Wiki­leaks und hat im Febru­ar 2011 ein Buch über sei­ne Zeit bei Wiki­leaks ver­öf­fent­licht, das tat­säch­lich aber die Zeit-Online-Redak­teu­rin Tina Klopp als Ghost­wri­te­rin geschrie­ben hat (Dom­scheit-Berg, Dani­el, 2011).

Dani­el Dom­scheit-Berg ist ver­hei­ra­tet mit Anke Dom­scheit-Berg, ihres Zei­chens ehe­ma­li­ge Micro­soft-Mana­ge­rin, ehe­ma­li­ge McK­in­sey-Unter­neh­mens­be­ra­te­rin, Trä­ge­rin des Ber­li­ner Frau­en­prei­ses, bei der Bun­des­tags­wahl 2013 Lis­ten­platz­be­wer­be­rin der „Pira­ten“-Par­tei in Bran­den­burg und Direkt­kan­di­da­tin des Bun­des­tags­wahl­krei­ses Ober­ha­vel-Havel­land II.

Vor etwas mehr als zwei Wochen, am Don­ners­tag, den 30.01.2014, stell­te Frau Anke Dom­scheit-Berg ihr ers­tes Buch „Mau­ern ein­rei­ßen! Weil ich glau­be, dass wir die Welt ver­än­dern kön­nen“ in der Back­fa­brik in Ber­lin-Prenz­lau­er Berg vor (Dom­scheit-Berg, Anke, 2014). Aller­dings war das kei­ne „übli­che“ Lesung. Nein: Der Mit­her­aus­ge­ber der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“, Herr Frank Schirr­ma­cher, hat­te die­ses Buch vor­ab in der FAZ bereits ver­öf­fent­li­chen las­sen und war ein­zi­ger Podi­ums­dis­kus­si­ons­part­ner von Frau Dom­scheit-Berg. Zusätz­lich gab es eine Mode­ra­to­rin die­ser Buch­vor­stel­lung, näm­lich die ehe­ma­li­ge Ber­li­ner Phoe­nix-Run­de-Mode­ra­to­rin Anke Plätt­ner. „Phoe­nix“ ist der Fern­seh­ka­nal in Deutsch­land, der neben vie­len poli­ti­schen The­men vor allem Bun­des­tags­sit­zun­gen, aber auch Par­tei­ta­ge, in ihrer jeweils vol­len Län­ge über­trägt.

Das Publi­kum die­ser Buch­ver­öf­fent­li­chung war dem­entspre­chend und bestand zu 90 Pro­zent aus Jour­na­lis­ten und Pira­ten. Und der Tenor die­ser Ver­an­stal­tung? Klaus­tro­pho­bisch!

Frau Dom­scheit-Berg fühlt sich spä­tes­tens seit den Ent­hül­lun­gen von Edward Snow­den wie alle „Pira­ten“ in die­ser Ver­stal­tung umzin­gelt von Abhö­rern ihres gesam­ten Lebens, direkt ver­gleich­bar mit der Sta­si der ehe­ma­li­gen DDR (in der Frau Dom­scheit-Berg auch auf­wuchs). Herrn Schirr­ma­cher bewe­gen eben die­ser Ver­gleich und dar­an anknüp­fend demo­kra­tie­theo­re­ti­sche Über­le­gun­gen: Wer so unglaub­lich vie­le Daten sam­meln kann wie der NSA, ist der­ma­ßen unglaub­lich mäch­tig, dass er Demo­kra­tie unter­mi­nie­ren und letzt­lich mani­pu­lie­ren kann. Das Demo­kra­tie- und Sozi­al­theo­re­ti­sche wie -prak­ti­sche und die Gefah­ren für die Demo­kra­tie und das befrie­di­gen­de Zusam­men­le­ben der Men­schen ist in Schirr­ma­chers Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen der letz­ten Jah­re ein Kern­the­ma (z.B. Schirr­ma­cher 2013, 2009). Zen­tra­le The­men der Publi­kums­dis­kus­si­on nach der Buch­vor­stel­lung waren u.a. Ver­schlüs­se­lun­gen im Inter­net und eine Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung von Emails.

Genau zwei Wochen spä­ter, am Don­ners­tag, den 06.02.2014, haut der Prä­si­dent des Euro­päi­schen Par­la­ments, Mar­tin Schulz (SPD), in einem ganz­sei­ti­gen FAZ-Arti­kel in die­sel­be Ker­be (Schulz 2014). Wir müss­ten jetzt gegen die gro­ßen Inter­net­kon­zer­ne und gegen die Geheim­diens­te kämp­fen, um uns als deter­mi­nier­te Men­schen zu ver­hin­dern und frei blei­ben zu kön­nen, so Herr Schulz. Wir leb­ten heu­te in einer digi­ta­len Revo­lu­ti­on, direkt ver­gleich­bar mit der frü­he­ren indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on. Es sei eine „naive Fehl­ein­schät­zung“, dass die Digi­ta­li­sie­rung aller Lebens­be­rei­che auto­ma­tisch ein Mehr an Lebens­qua­li­tät, Demo­kra­tie, Frei­heit, Sicher­heit und Effi­zi­enz brin­gen wür­de. Die „völ­lig ent­hemm­ten Geheim­diens­te offen­ba­ren ein zuneh­mend para­noi­des Staats­ver­ständ­nis“. Die „hys­te­ri­sche Über­hö­hung von Sicher­heit könn­te in die anti­li­be­ra­le, anti-sozia­le und anti­de­mo­kra­ti­sche Gesell­schaft mün­den … von neo­li­be­ra­ler und auto­ri­tä­rer Ideo­lo­gie“. Es sei des­halb eine neue Bewe­gung not­wen­dig, ver­gleich­bar den Gewerk­schaf­ten vor 150 Jah­ren gegen den Man­ches­ter-Kapi­ta­lis­mus, „weil unse­re Gesell­schaft … in beson­de­rer Wei­se durch die Digi­ta­li­sie­rung und mas­sen­haf­ten Daten­er­fas­sung im jun­gen 21. Jahr­hun­dert vor min­des­tens eben­so epo­cha­len Umwäl­zun­gen steht wie unse­re Urah­nen … Es geht um nichts weni­ger als um die Ver­tei­di­gung unse­rer Grund­wer­te im 21. Jahr­hun­dert. Es geht dar­um, die Ver­ding­li­chung des Men­schen nicht zuzu­las­sen.“ Herr Schulz will in Bäl­de EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent wer­den, d.h. ganz an der Spit­ze der EU ste­hen.

Weni­ge Tage spä­ter, am Diens­tag, den 11.02.2014, schreibt Juli Zeh, Mit­in­itia­tor eines Auf­rufs gegen die Mas­sen­über­wa­chung im Dezem­ber 2013 und Mit­au­tor des Buches „Angriff auf die Frei­heit – Sicher­heits­wahn, Über­wa­chungs­staat und der Abbau bür­ger­li­cher Rech­te“ (Zeh/Trojanow 2009) unter dem Titel „Schützt den Daten­kö­per“, es bedür­fe drin­gend einer Kor­rek­tur des Rechts – es feh­le ein Bür­ger­li­ches Gesetz­buch für unse­re digi­ta­len Rech­te -, und Deutsch­land habe die ers­ten zwan­zig Jah­re der digi­ta­len Ära poli­tisch ver­schla­fen (Zeh 2014).

In der Woche 10.–16.02.2014 droht der innen­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on Micha­el Hart­mann, den USA dann mit Gegen­spio­na­ge. Die USA rutscht auf der Lis­te der Pres­se­frei­heit, die die Orga­ni­sa­ti­on „Repor­ter ohne Gren­zen (ROG)“ jähr­lich ver­öf­fent­licht, um 13 Plät­ze ab auf Rang 46, weil in den USA mitt­ler­wei­le zu viel abge­hört wer­de (zum Ver­gleich: Deutsch­land um drei Plät­ze ver­bes­sert jetzt auf Rang 14; vgl. Repor­ter ohne Gren­zen 2014). Der Bun­des­tag setzt einen Aus­schuss für Inter­net und digi­ta­le Agen­da ein; ein geplan­ter NSA-Aus­schuss kommt dem­nächst wohl auch. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Sena­tor des US-Staa­tes Ken­tu­cky, Rand Paul, sei­nes Zei­chens Tea-Par­ty-Mit­glied, hat mitt­ler­wei­le über 380.000 Unter­schrif­ten gesam­melt, um mit die­sen und der Orga­ni­sa­ti­on Free­dom Works eine fet­te Sam­mel­kla­ge gleich gegen US-Prä­si­dent Barack Oba­ma, US-Geheim­dienst­chef James Clap­per, NSA-Chef Keith Alex­an­der und FBI-Chef James Comey zusam­men anzu­sto­ßen wegen einer aus Sicht von Rand Paul unver­hält­nis­mä­ßi­gen Daten­sam­mel­wut US-ame­ri­ka­ni­scher Sicher­heits­be­hör­den, die gegen die US-ame­ri­ka­ni­sche Ver­fas­sung ver­sto­ßen wür­de. Und an die­sem Wochen­en­de 15./16.02.2014 beschließt die Bun­des­re­gie­rung, die Spio­na­ge­ab­wehr des Bun­des­am­tes für Ver­fas­sungs­schutz mas­siv aus­zu­bau­en, um das Trei­ben der Geheim­diens­te ande­rer Staa­ten, hier ins­be­son­de­re den USA, in Deutsch­land bes­ser beob­ach­ten zu kön­nen (SPIEGEL ONLINE 2014).

Und der Ver­fas­ser die­ses hier vor­lie­gen­den Arti­kels möch­te fra­gen: Wollt ihr uns ver­schau­keln?

Es gibt kei­ne Sicher­heit im Inter­net! Die hat es noch nie gege­ben. In dem Moment, in dem wel­che Daten auch immer eben elek­tro­ni­sche Daten sind, sind sie unbe­grenzt ver­viel­fäl­tig- und trans­por­tier­bar. Das war schon immer so. Sicher­heits­ser­ver, siche­re Web­sei­ten (https), eine Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung von Emails – das ist Sicher­heit für den Haus­ge­brauch, gegen den lie­ben Nach­barn, den Hacker neben­an, durch­aus auch gegen geschäft­li­che Kon­kur­renz. Aber nicht gegen Geheim­diens­te! Es ist ein alter Hut, dass der (deut­sche!) Bun­des­nach­rich­ten­dienst alles, was gespro­chen wird, über das Han­dy der Spre­chen­den abhö­ren kann, selbst wenn das Han­dy aus­ge­schal­tet ist, jeder­zeit. Die Hard­ware, die Com­pu­ter­land­schaft, eines gro­ßen Geheim­diens­tes, weist eine Leis­tungs­fä­hig­keit auf, die im Ver­gleich zu unse­ren Haus-PCs unvor­stell­bar ist und selbst von grö­ße­ren Orga­ni­sa­tio­nen nicht finan­zier­bar, von Ein­zel­per­so­nen ganz zu schwei­gen. Ein siche­res Pass­wort? Ja, für „uns“. Aber nicht für die Hard­ware-Aus­stat­tung eines „nor­ma­len“ Geheim­diens­tes. Sie ver­trau­en Goog­le und Face­book Ihr gesam­tes Leben an? Dann sind Sie selbst Schuld!

Und so stellt sich die Fra­ge: Seid ihr, ihr lie­ben Jour­na­lis­ten und Poli­ti­ker, vor Edward Snow­den tat­säch­lich so blau­äu­gig gewe­sen, wie ihr euch jetzt gebt? Oder wollt ihr uns in einer bald unheim­lich anmu­ten­den kon­zer­tier­ten Akti­on unse­re Lebens­zeit steh­len, indem wir uns mit die­sem Gesamt­the­ma jeden Tag beschäf­ti­gen sol­len, der uns gera­de auf­ge­tischt wird?

Oder anders: Wird der hier gera­de begin­nen­de Ver­such, Inter­net und Daten unter poli­ti­sche Kon­trol­le zu bekom­men, frei­er machen? Kann zu viel Wis­sen, ver­stan­den als Macht, in eini­gen weni­gen Hän­den Demo­kra­tie unter­gra­ben? Ja, selbst­ver­ständ­lich kann Wis­sen das. Die Fra­ge ist nur: Wird sie das vor­aus­sicht­lich tun?

Womit der Ver­fas­ser die­ses hier vor­lie­gen­den Arti­kels beim Kern der gan­zen NSA-Ange­le­gen­heit aus sei­ner Sicht wäre: Der feh­len­den zen­tra­len qua­li­ta­ti­ven Bewer­tung der NSA- und ande­rer Geheim­dienst-Gescheh­nis­se der letz­ten zeit (die wir gar nicht ken­nen). Hier läuft gera­de ein „Hype“ durch unser Land, das an Tech­no­kra­tie­ge­bah­ren nur so strotzt, aber außer einem grund­le­gen­den Miss­trau­en zu kei­ner qua­li­ta­ti­ven Ein­ord­nung des Gan­zen gelangt. Gera­de die USA hät­te nach dem zwei­ten Welt­krieg alles Mög­li­che in und mit Deutsch­land machen kön­nen. Und was ist heu­te? „Das ist ein gutes Deutsch­land, das bes­te, das wir jemals hat­ten“ (Bun­des­prä­si­dent Joa­chim Gauck Ende Janu­ar 2014 auf der Sicher­heits­kon­fe­renz in Mün­chen). Es ist nie die Fra­ge: Wie (kom­men die Geheim­diens­te an Daten)? Son­dern es ist immer die Fra­ge: War­um und mit wel­chem Ziel (wol­len Geheim­diens­te an Daten kom­men)? Die­se zwei­te Fra­ge ist noch gar nicht rich­tig gestellt wor­den.

Ein Nega­tiv­bei­spiel mag aktu­ell die Tür­kei sein. Hier soll mit einem Dop­pel­schlag bis zum Frei­tag die­ser Woche, den 21.02.2014, sowohl dem Jus­tiz­mi­nis­ter künf­tig die letzt­end­li­che Ent­schei­dung oblie­gen, wer in den höchs­ten Rich­ter­rat der Tür­kei kommt oder nicht; die Geg­ner die­ses Geset­zes sehen dar­in die Aus­he­be­lung der Gewal­ten­tei­lung. Und tür­ki­schen Behör­den soll es künf­tig erlaubt sein, neben einer unbe­grenz­ten Vor­rats­spei­che­rung von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­da­ten ohne rich­ter­li­che Prü­fung will­kür­lich jede belie­bi­ge Web­sei­te abschal­ten zu kön­nen. Bei­des gilt als Ver­such der tür­ki­schen Regie­rung, den Kor­rup­ti­ons­sumpf, in dem die­se aktu­ell anschei­nend steckt, nicht wei­ter an die Öffent­lich­keit drin­gen zu las­sen. Hier wäre und ist ein Demo­kra­tie­de­fi­zit aktu­ell greif­bar. Das War­um und mit wel­chem Ziel ist klar und deut­lich. Nie­mand wür­de der­lei Tun mit dem Tun der USA bzw. dem NSA ver­glei­chen. Oder doch?

Das Getrom­mel die­ser Tage über Daten­klau, Spio­na­ge, NSA-Affai­re usw. in unse­rem Land und der EU ist ent­we­der zutiefst ver­lo­gen, oder die bis­he­ri­ge Unkennt­nis maß­geb­li­cher Poli­ti­ker und Medi­en­ver­tre­ter in Sachen Inter­net und Daten­schutz ist so boden­los, dass die Fra­ge erlaubt sein muss, ob die­se Leu­te an den rich­ti­gen Stel­len sit­zen und dort auch blei­ben soll­ten.

Übri­gens: Wer wirk­lich etwas zu ver­heim­li­chen hat, der muss heut­zu­ta­ge nicht anders agie­ren als unse­re Groß­el­tern frü­her – näm­lich zusam­men im Wald spa­zie­ren gehen. Und schön das Han­dy zu Hau­se las­sen, die elek­tro­ni­sche Arm­band­uhr, das Hör­ge­rät …, alles elek­tro­nisch Betrie­be­ne eben. Dann gibt es aller­dings noch Richt­mi­kro­fo­ne. Auch aus Groß­el­tern­zei­ten. Oder wie weit soll die­ser aktu­el­le Beobachtungs-„Hype“ gehen?

Quel­len die­ser News:
Dom­scheit-Berg, Dani­el (2011): Insi­de Wiki­Leaks: Mei­ne Zeit bei der gefähr­lichs­ten Web­site der Welt. Econ Ver­lag, Ber­lin.
Dom­scheidt-Berg, Anke (2014): Mau­ern ein­rei­ßen! Weil ich glau­be, dass wir die Welt ver­än­dern kön­nen. Hei­ne Ver­lag, Mün­chen.
Schirr­ma­cher, Frank (2013): Das Spiel des Lebens. Karl Bles­sing Ver­lag, Mün­chen.
Schirr­ma­cher, Frank (2009): Payback: War­um wir im Infor­ma­ti­ons­zeit­al­ter gezwun­gen sind zu tun, was wir nicht tun wol­len, und wie wir die Kon­trol­le über unser Den­ken zurück­ge­win­nen. Karl Bles­sing Ver­lag, Mün­chen.
Schulz, Mar­tin (2014): War­um wir jetzt kämp­fen müs­sen. Inter­net­kon­zer­ne und Geheim­diens­te wol­len den deter­mi­nier­ten Men­schen. Wenn wir wei­ter frei sein wol­len, müs­sen wir uns weh­ren und unse­re Poli­tik ändern. In: Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung vom 06.02.2014, S. 25.
Zeh, Juli / Tro­ja­nowk, Ill­ja (2009): Angriff auf die Frei­heit – Sicher­heits­wahn, Über­wa­chungs­staat und der Abbau bür­ger­li­cher Rech­te. Bücher­gil­de Guten­berg Frank­furt am Main u.a. (auch: Deut­scher Taschen­buch Ver­lag, Mün­chen, 2010).
Zeh, Juli (2014): Schützt den Daten­kör­per! Mar­tin Schulz hat die Schwei­ge­spi­ra­le durch­bro­chen: Die Fra­ge, wie wir mit der digi­ta­len Revo­lu­ti­on poli­tisch ver­fah­ren wol­len, ist nicht weni­ger wich­tig als jene nach dem Ein­satz von Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik oder bestimm­ten Waf­fen. In: Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung vom 11.02.2014, S. 34.
Repor­ter ohne Gren­zen (ROG) (2014): Rang­lis­te 2014 – Repor­ter ohne Gren­zen ver­öf­fent­licht aktu­el­le Rang­lis­te der Pres­se­frei­heit. https://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/reporter-ohne-grenzen-veroeffentlicht-aktuelle-rangliste-der-pressefreiheit-1/ (Stand 17.02.2014).
SPIEGEL ONLINE (2014): NSA-Affä­re: Regie­rung plant Ein­satz von Spio­na­ge­ab­wehr gegen USA (Online-Arti­kel von Sonn­tag, den 16.02.2014), http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsa-affaere-regierung-plant-einsatz-von-spionageabwehr-gegen-usa-a-953734.html (Stand 17.02.2014)