Studienkredite – USA-Studienaufenthalt -Bildungs-Kooperationsverbot – Studentischer Kunstraub – Abitursnoten

Stu­di­en­kre­di­te sind immer bes­ser zu bekom­men, auch für Aus­lands­stu­di­en – Immer weni­ger deut­sche Stu­den­ten wol­len in die USA – Koope­ra­ti­ons­ver­bot in Bil­dungs­sa­chen zwi­schen Bund und Län­dern fällt dem­nächst – Stu­den­ten rau­ben Emil-Nol­de-Gemäl­de – Zu gute Abiturs­no­ten?

Studienkredite sind immer besser zu bekommen, auch für Auslandsstudien

Fast 60.000 Stu­den­ten pro Jahr neh­men einen Stu­di­en­kre­dit auf. Seit neu­es­tem kann man auch Aus­lands­stu­di­en damit finan­zie­ren. Die weit­aus größ­ten Anbie­ter für das Inlands­stu­di­um sind die „Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau“ (KfW) mit ihrem KfW-Stu­di­en­kre­dit und das Bun­des­ver­wal­tungs­amt mit ihrem Bil­dungs­kre­dit. Anbie­ter wie Care­er­Con­cept, Festo und Deut­sche Bil­dung ermgöli­chen auch einen Stu­di­en­kre­dit für ein kom­plet­tes Aus­lans­stu­di­um. Bei dem Bil­dungs­fonds-Anbie­ter „Deut­sche Bil­dung“ kann man bis zu 25 000 Euro nur für Aus­lands­auf­ent­hal­te bekom­men, und ab Herbst 2014 ist ein neu­es EU-Dar­le­hen für ein kom­plet­tes Mas­ter­stu­di­um im Aus­land geplant. Juris­ten kön­nen zusätz­lich einen Mas­ter im Aus­land über den neu ange­bo­te­nen „LL.M.-Bildungsfonds“ von Brain Capi­tal finan­zie­ren.

Quel­le:
o.V.: Stu­di­en­kre­di­te: Stu­di­um im Aus­land jetzt leich­ter mög­lich. In: RP Online vom 17.07.2014, http://www.rp-online.de/panorama/wissen/bildung/studienkredite-studium-im-ausland-jetzt-leichter-moeglich-aid-1.4384422

Immer weniger deutsche Studenten wollen in die USA

Dabei zieht es immer weni­ger deut­sche Stu­den­ten zumin­dest in die USA, zumin­dest was Lang­zeit­auf­ent­hal­te betrifft. In den letz­ten fünf Jah­ren sank der Anteil hier um ca. 20 Pro­zent. Ganz offen­bar stellt sich eine gehö­ri­ge Ernüch­te­rung nach einem Aus­lands­auf­ent­halt in den USA ein. 40 Pro­zent der Aus­lands­stu­den­ten in den USA sehen nach ihrer Rück­kehr nach Deutsch­land das poli­ti­sche Sys­tem der USA nega­ti­ver als vor­her, 47 Pro­zent fin­den die Lebens­ver­hält­nis­se nicht gut und 33 Pro­zent die Hoch­schul­bil­dung. Umge­kehrt sehen 61 Pro­zent das poli­ti­sche Sys­tem in Deutsch­land nach ihrem USA-Auf­ent­halt posi­ti­ver, 73 Pro­zent die Lebens­ver­hält­nis­se in Deutsch­land und 51 Pro­zent die Hoch­schul­bil­dung. US-ame­ri­ka­ni­sche Stu­den­ten kom­men ten­den­zi­ell lie­ber nach Deutsch­land als frü­her. Und das alles, obwohl ein paar Stu­den­ten am Mas­sa­chu­setts Insti­tu­te of Tech­no­lo­gy (MIT) kürz­lich mit einer Eis­ma­schi­ne und einem Soli­dood­le 3D-Dru­cker den ers­ten 3D-Dru­cker für Eis­creme ent­wi­ckelt haben.

Quel­len:
Wes­sen­dorf, Nor­bert: Aus­lands­stu­di­um in den USA: Immer weni­ger Deut­sche Stu­den­ten zieht es nach Über­see. In: The Huf­fing­ton Post vom 17.07.2014, http://www.huffingtonpost.de/2014/07/16/auslandsstudium-deutsche-studenten-usa_n_5591753.html
o.V.: MIT-Stu­den­ten ent­wi­ckeln 3D-Dru­cker für Eis­creme. In: future­zo­ne tech­no­lo­gie news vom 17.07.2014, http://futurezone.at/produkte/mit-studenten-entwickeln-3d-drucker-fuer-eiscreme/75.305.428

Kooperationsverbot in Bildungssachen zwischen Bund und Ländern fällt demnächst

Wäh­rend­des­sen hat das Bun­des­ka­bi­nett daheim ges­tern end­lich die anste­hen­de Ver­fas­sungs­än­de­rung hin­sicht­lich des seit 2006 gül­ti­ge Koope­ra­ti­ons­ver­bot von Bund und Län­dern in Bil­dungs­sa­chen auf den Weg gebracht. Künf­tig sol­len Bund und Län­der in Bil­dungs­sa­chen wie­der mit ein­an­der koope­rie­ren kön­nen. Die Kon­tro­ver­se über die­sen Sach­ver­halt ist so zäh wie kaum ver­ständ­lich. Klar ist nur, dass es um viel Geld für die Bil­dung geht, die es künf­tig zwi­schen Bund und den Län­dern (auch unter­ein­an­der) zu ver­tei­len und zu ver­schie­ben gilt.

Quel­len: Diver­se Medi­en heu­te

Studenten rauben Emil-Nolde-Gemälde

Wäh­rend­des­sen haben zwei Stu­den­ten aus Nürn­berg den WM-Fuß­ball­sieg Deutsch­lands und das Fei­ern dar­über offen­bar gezielt dazu benutzt, in der WM-Nacht dem best­ge­si­cherts­ten Muse­um Nürn­bergs, dem Ger­ma­ni­schen Natio­nal­mu­se­um, über das Dach einen Besuch abzu­stat­ten und das ca. 1 Mio. wert­vol­le Gemäl­de von Emil Nol­de „Herr und Dame“ mit­zu­neh­men. Jetzt sit­zen sie in U-Haft, weil zu star­ke Flucht­ge­fahr besteht: Die bei­den erwar­tet bis zu 10 Jah­re Gefäng­nis.

Quel­le:
o.V.: 2 Stu­den­ten rau­ben Gemäl­de aus dem Ger­ma­ni­schen Natio­nal­mu­se­um – War ihr Coup doch geplant? In: Bild.de vom 17.07.2014, http://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen/war-der-kunstraub-aus-dem-nationalmuseum-doch-geplant-36851396.bild.html

Zu gute Abitursnoten?

Zu Som­mer­fe­ri­en­be­ginn kommt jetzt auch wie­der das The­ma zu gute Abiturs­no­ten hoch. Es gebe zu vie­le Ein­ser-Abitu­ren, so der Tenor eini­ger. Einer von ihnen ist der Vor­sit­zen­de des Deut­schen Phi­lo­lo­gie­ver­ban­des, Heinz-Peter Mei­din­ger. Die Infla­ti­on zu guter Abiturs­zeug­nis­se ent­wer­te das deut­sche Abitur mas­siv, so Herr Mei­din­ger, und wür­de zwangs­läu­fig dazu füh­ren, dass Hoch­schu­len und die Wirt­schaft alter­na­ti­ve Bewer­tungs­me­tho­den ent­wi­ckeln wür­den und müss­ten. Doch genau mit die­sen alter­na­ti­ven, eige­nen Bewer­tungs­me­tho­den wür­de die Bil­dungs­ge­rech­tig­keit wie­der abneh­men, ja auf der Stre­cke blei­ben, und die­je­ni­gen Schü­ler, die schon von zuhau­se aus die bes­se­ren Bil­dungs­vor­aus­set­zun­gen mit­bräch­ten, hät­ten in die­sen eige­nen Bewer­tungs­me­tho­den wie­der mehr Vor­tei­le gegen­über Schü­lern aus bil­dungs­fer­ne­ren Fami­li­en.

Quel­le:
Kal­ten­born, Anja: Leh­rer befürch­ten Ent­wer­tung des Abiturs durch zu gute Noten. In: Unternehmen-heute.de vom 17.07.2014, http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=235645

Alle Inter­net­adres­sen Stand 17.07.2014