Literaturrecherche-Datenbanken

Die fol­gen­de Lis­te ist heut­zu­ta­ge als das Lite­ra­tur­re­cher­che-Regis­ter im deutsch­spra­chi­gen Raum zu ver­ste­hen. Neben Mono­gra­phie-, Zeit­schrif­ten- und Lexi­ka­be­stän­den zei­gen unten ste­hen­de regio­nal orga­ni­sier­te Lite­ra­tur­re­cher­che­da­ten­ban­ken, die über­wie­gend die­sel­ben Recher­che­er­geb­nis­se zei­gen, weil sie mit ein­an­der ver­knüpft sind, weit­ge­hend auch die Biblio­theks-Ver­füg­bar­keit zahl­rei­cher, oft kos­ten­pflich­ti­ger Online- und/oder CD-ROM-Fach­da­ten­ban­ken im gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum an, die für ange­mel­de­te Biblio­theks­nut­zer teil­wei­se sofort online zu Hau­se genutzt wer­den kön­nen. Tei­le der­lei Fach­da­ten­ban­ken sind in man­chen Biblio­the­ken nur vor Ort ein­seh­bar. Elek­tro­ni­sche Fach­da­ten­ban­ken haben auf Grund der Schnell­le­big­keit des wis­sen­schaft­li­chen Dis­kur­ses durch das Inter­net je nach Fach­be­reich heut­zu­ta­ge eine teil­wei­se deut­lich höhe­re Rele­vanz als gedruck­te Fach­li­te­ra­tur. Ver­schie­de­ne die­ser Fach­da­ten­ban­ken wer­den teil­wei­se bereits von öffent­li­chen Klein­stadt-Biblio­the­ken vor­ge­hal­ten, so wie bald jede Dorf­bi­blio­thek bereits an der Fern­lei­he teil­nimmt, die ver­brei­tet online „ange­sto­ßen“ wird und in den natio­na­len Gren­zen meist nicht län­ger als eine Woche und inner­halb des deutsch­spra­chi­gen Raums grenz­über­schrei­tend maxi­mal zwei Wochen dau­ert. Der Sofort­lie­fert­dienst „subi­to“ setzt dem Gan­zen die Kro­ne auf – sie­he im Fol­gen­den. Die Natio­nal­bi­blio­the­ken im deusch­spra­chi­gen Raum sind Juwe­len an Prä­senz­bi­blio­the­ken, damit indes von der öffent­li­chen Buch­lei­he weit­ge­hend aus­ge­nom­men. Kurz: Es gibt heu­te kein Argu­ment mehr, in zwei Wochen nicht die aller­meis­ten Quel­len zu wel­cher Fra­ge­stel­lung auch immer auf dem hei­mi­schen Tisch lie­gen zu haben, egal, wo man im deutsch­spra­chi­gen Raum lebt.

Deutschland

  • Karls­ru­her Vir­tu­el­ler Kata­log
    immer noch einer der schnel­len über­re­gio­na­len Lite­ra­tur­re­cher­che­ka­ta­lo­ge für Deutsch­land, Öster­reich, die Schweiz und welt­weit
  • Gemein­sa­mer Biblio­theks­ver­bund gbv
    der Bun­des­län­der Bre­men, H&urg, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Nie­der­sach­sen, Sach­sen-Anhalt, Schles­wig-Hol­stein und Thü­rin­gen und der Stif­tung Preus­si­scher Kul­tur­be­sitz (v.a. Staats­bi­blio­thek Ber­lin) mit dem Doku­men­ten­so­fort­lie­fer­dienst subi­to (sie­he wei­ter unten)
  • Biblio­theks­ser­vice-Zen­trum Baden Würt­tem­berg
    Online-Kata­log für Baden-Würt­tem­berg, das Saar­land und Sach­sen.
  • Biblio­theks­Ver­bund Bay­ern BVB
  • Koope­ra­ti­ver Biblio­theks­ver­bund Ber­lin-Bran­den­burg kobv
  • Hes­si­scher Ver­bund­ka­ta­log HeBIS
  • Hoch­schul­bi­blio­theks­zen­trum des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len HBZ
    „Ver­bund­ka­ta­log der Hoch­schul­bi­blio­the­ken Nord­rhein-West­fa­lens und eines gro­ßen Teils von Rhein­land-Pfalz“
  • subi­to – Doku­men­te aus Biblio­the­ken e.V.
    Doku­men­ten­so­fort­lie­fer­dienst des gbv an Inter­es­sier­te auf der gan­zen Welt vom ein­sei­ti­gen Zeit­schrif­ten­ar­ti­kel offi­zi­ell inner­halb von 24 Stun­den, tat­säch­lich meist inner­halb von weni­gen Stun­den als PDF-Doku­ment per Email-Anhang bis hin zum dicken Wäl­zer inner­halb von drei Werk­ta­gen an eine Biblio­thek Ihrer Wahl oder direkt nach Hau­se; ist teil­wei­se teu­er, kann aber die ulti­ma­ti­ve Ret­tung sein, wenn es wirk­lich brennt; arbei­tet u.a. mit der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Peking und mit der Shang­hai Libra­ry als größ­te öffent­li­che Biblio­thek Chi­nas zusam­men; die Lie­fer­be­din­gun­gen ändern sich lei­der so häu­fig wie die Recht­spre­chung zu Kopi­er- und Urhe­ber­rechts­schutz, des­halb gehe ich hier nicht wei­ter dar­auf ein,. Bit­te infor­mie­ren Sie sich auf der aktu­el­len Subi­to-Web­site.
  • Deut­sche Natio­nal­bi­blio­thek
    in Frank­furt am Main und Leip­zig, nur Prä­senz­bi­blio­thek, auch kei­ne Fern­lei­he; teil­wei­se qua­si letz­te Bezugs­mög­lich­keit von Lite­ra­tur, die es sonst nir­gend­wo (mehr) gibt.

Österreich

Schweiz

  • Infor­ma­ti­ons­ver­bund Deutsch­schweiz IDS
    Der zen­tra­le Online-Kata­log aller Hoch­schul­bi­blio­the­ken der Deutsch­schweiz (Basel/Bern, Luzern, St. Gal­len, Zürich Uni­ver­si­tät)
  • Schwei­ze­ri­sche Natio­nal­bi­blio­thek (NB)
    Mit 19 Unter­ka­ta­lo­gen und kei­ner zen­tra­len Such­funk­ti­on ist die Schwei­zer Natio­nal­bi­blio­thek die mit Abstand unüber­sicht­lichs­te, die wir ken­nen (Stand Okto­ber 2017). Die Stra­te­gie sol­cher Wirr­ness-Erzeu­gung ist uns nicht bekannt. Die ange­ge­be­ne Ver­lin­kung führt zur Kata­log­lis­te, auf der man dann mit viel Mühe oder viel Glück oder bei­dem viel­leicht die Lite­ra­tur fin­den kann, die man sucht.
  • NEBIS
    „Netz­werk von Biblio­the­ken und Infor­ma­ti­ons­stel­len in der Schweiz … über 80 Biblio­the­ken von Hoch­schu­len, Fach­hoch­schu­len und For­schungs­an­stal­ten aus allen Sprach­re­gio­nen“ (Zitat Web­site)