Biologie Promotion

Voraussetzung für die Biologie-Promotion ist in der Regel ein erfolgreicher Master- oder Diplomabschluss einer Universität im Fach Biologie oder nahe verwandten Fächern (z.B. Biochemie). Ein passendes Thema aus dem Bereich Biologie muss für die Biologie-Promotion gefunden werden. Das Auswahlfeld ist in diesem Bereich sehr weit. Epidemiologie, Molekularbiologie, Mikrobiologie oder Evolutionsbiologie sind nur einige Beispiele aus denen man bei entsprechendem Angebot ein geeignetes Thema für eine Biologie-Promotion wählen kann. Diverse formale Vorschriften müssen für die Biologie-Promotion beachtet werden. Man muss an einer Universität als Promotionsstudent eingeschrieben sein und die Biologie-Promotion muss von einem Professor, der Mitglied dieser Universität ist, betreut werden.

Eine Promotion dauert etwa 3-5 Jahre, im Durchschnitt um die vier Jahre. Den größten Teil dieser Zeit wird man mit dem Planen und Durchführen von Versuchen zur Thematik seiner Biologie-Promotion verbringen. Für diese Arbeit wird man auch bezahlt, bei einer Biologie-Promotion erfolgt die Vergütung wie in anderen naturwissenschaftlichen Fächern auch in der Regel nach TV-L13/2. Am Ende der Promotion ist eine Dissertationsschrift zu verfassen: Zielstellung, alle angewandten Methoden, Ergebnisse, benutzte Quellen und Schlussfolgerungen sind detailliert darzustellen. Wichtig für den

Erfolg der Biologie-Promotion ist ein (wenn auch kleiner) Erkenntnisgewinn in einer noch offenen wissenschaftlichen Fragestellung. Der Umfang der Dissertation beträgt bei einer Promotion in etwa 200 Seiten. Nach dem Einreichen der Dissertation muss für eine erfolgreiche Biologie-Promotion diese verteidigt werden. In einem etwa 30-minütigen Vortrag sind Zielstellung, Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Promotion darzustellen. Anschließend hat man sich etwa eine Stunde lang den Fragen des Auditoriums zu stellen. Aus der Bewertung der schriftlichen Arbeit und der mündlichen Verteidigung setzt sich die Note für die erfolgreich abgeschlossene Promotion zusammen. Nach einer erfolgreichen Biologie-Promotion darf man den Titel Doctor rerum naturalium, kurz Dr. rer. nat., führen.