Wie schreibe ich eine Hausarbeit?

Wie schrei­be ich eine Haus­ar­beit?“ ist ins­be­son­de­re am Stu­di­en­an­fang eine zen­tra­le Fra­ge. „Wie schreibt man eine Haus­ar­beit?“ soll des­halb das The­ma hier vor­lie­gen­den Abschnitts und unse­re kon­kre­te Hil­fe zur Selbst­hil­fe sein.

Was ist das größ­te Pro­blem beim Ver­fas­sen einer sol­chen Arbeit? Set­zen sie sich hin und tun es ein­fach! Denn das ist der ers­te Punkt: den inne­ren Wider­stand über­win­den und sich der Sache zuwen­den. Damit hat man die Fra­ge „Wie schrei­be ich?“ schon halb beant­wor­tet.

Der Arbeitsplatz als erster Aspekt der Beantwortung der Frage „Wie schreibe ich eine Hausarbeit?“

Die Fra­ge „Wie schrei­be ich eine Haus­ar­beit?“ ent­schei­det sich schon am Arbeits­platz. Die einen zie­hen beim „Wie schrei­be ich eine Haus­ar­beit?“ das Zuhau­se vor und die ande­ren die Biblio­thek. Zuhau­se ist man intim, aber man ist allein. In einer Biblio­thek hat man immer Ansprech­part­ner, und die Lite­ra­tu­ren sind meist auch vor Ort, aber man hat nicht sei­ne Ruhe. Die Ent­schei­dung für eine der bei­den Arbeits­plät­ze bei der Fra­ge „Wie schrei­be ich eine Haus­ar­beit?“ ist eine sub­jek­ti­ve und objek­tiv nicht zu ent­schei­den.

Die eigene Person

Stu­die­ren­de müs­sen sich die not­wen­di­ge Zeit geben und sich auf die Sache inner­lich voll ein­las­sen. Wei­ter­hin  muss zu einer erfolg­rei­chen Beant­wor­tung der Fra­ge „Wie schrei­be ich?“ unter­stri­chen wer­den, dass man kon­ti­nu­ier­lich, kon­zen­triert und ziel­stre­big bei der Sache blei­ben muss. Die täg­lich wie­der­keh­ren­de Arbeit – die Kon­ti­nui­tät – ist beson­ders wich­tig. Sonst ver­schleppt man die Sache und kommt nie zu einem Ende.

Der Arbeits-Kern

Ohne Fun­da­ment kann kein Haus ste­hen. Das Fun­da­ment bei der Beant­wor­tung der Fra­ge „Wie schreibt man eine Haus­ar­beit?“ ist wie bei jeder wis­sen­schaft­li­chen Arbeit die Lite­ra­tur­re­cher­che und Lite­ra­tur­be­wer­tung! Mit die­sen bei­den Aspek­ten steht und fällt auch eine Haus­ar­beit. Stu­den­ten müs­sen als Faust­re­gel so vie­le Lite­ra­tu­ren fin­den und im Text direkt oder indi­rekt zitie­ren, wie sie Sei­ten erstel­len müs­sen. Das ist ange­sichts eines rela­tiv gerin­gen Umfangs einer Haus­ar­beit durch­aus eben­falls neben dem Zeit­rah­men über­schau­bar. Zur Lite­ra­tur­re­cher­che gibt es eini­ge weni­ge zen­tra­le Lite­ra­tur­re­cher­che­da­ten­ban­ken im gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum, über die man jede Lite­ra­tur fin­den kann. Die Lite­ra­tur­be­wer­tung erfolgt zuerst „tro­cken“ am PC. Nach einer so gestal­te­ten Aus­wahl prüft man die sofor­ti­ge Ver­füg­bar­keit der Lite­ra­tur in den hei­mi­schen Biblio­the­ken und ver­zich­tet auf län­ge­res War­ten und der Fern­lei­he. Denn für die über­schau­ba­ren The­men der­lei Arbei­ten gibt es in prak­tisch allen Fäl­len weit mehr Lite­ra­tur­quel­len als nötig. Die Lite­ra­tur­re­cher­che­er­geb­nis­se sol­len aus Grün­den der Daten­si­cher­heit auch aus­ge­druckt und nicht nur elek­tro­nisch archi­viert wer­den, und weil das Auge Gedruck­tes wesent­lich schnel­ler lesen kann als Bild­schirm­text.

Die nun fol­gen­de Beschaf­fung der Lite­ra­tur­quel­len soll in die­sem Sta­di­um der Beant­wor­tung der Fra­ge „Wie schrei­be ich?“ nach dem Prin­zip „Lie­ber zu viel als zu wenig“ erfol­gen. Spä­ter sucht man sich schon das Rich­ti­ge aus.

Nun nimmt man sämt­li­che Lite­ra­tu­ren in die Hand. Man liest zunächst jede Inhalts­an­ga­be der beschaff­ten Quel­len. Und wenn man eine Rele­vanz für die The­ma­tik erkennt auch die Ein­lei­tung und das Schluss­ka­pi­tel. Danach sor­tiert man aus und macht eine Lite­ra­tur­hier­ar­chie. Ziel bei „Wie schrei­be ich?“ ist es, nach Mög­lich­keit die ein­zi­ge Haupt­quel­le zu fin­den und zwei rele­van­te Neben­quel­len. Man liest die­ses und jenes in ande­ren Quel­len.

Wich­tig bei der Beant­wor­tung der Fra­ge „Wie schrei­be ich?“ ist: Per­fek­tio­nis­mus ist ein Stol­per­stein!  Wis­sen­schaft ist nicht das zwei­hun­dert­pro­zen­ti­ge Sich-Hal­ten an ver­meint­lich strik­te Regeln. Son­dern Wis­sen­schaft ist ein bestimm­ter Aus­druck von Emo­ti­on, Intui­ti­on und (Vor)Ahnung der wis­sen­schaft­lich arbei­ten­den Per­son.

Und dann über­blickt man, um was es geht. Und man weiß genug für die Haus­ar­beit.

Und wie schrei­be ich nun? Man beginnt ein­fach zu tex­ten (!) – ent­we­der wie oben erwähnt Schritt für Schritt ab Beginn des ers­ten Kapi­tels des Haupt­teils oder modu­lar mit dem Kern des The­mas als Beginn. Danach kommt noch das Kor­rek­tur­le­sen bzw. das Lek­to­rat der aus­ge­druck­ten (!) Arbeits­ver­si­on. Man soll auf sich selbst ver­trau­en! Man soll sich frei­ma­chen von der Lite­ra­tur. Die Fra­ge „Wie schrei­be ich?“ löst sich auf, wenn man aus dem Kopf her­aus schreibt und nicht an der Lite­ra­tur klebt. Und Pla­gi­at ist abso­lut tabu! Denn das kommt heu­te aus­nahms­los immer her­aus.

Die Zeit beim Verfassen

Stu­die­ren­de haben zwi­schen zwei und sechs Wochen Zeit, je nach Stu­di­um, Hoch­schu­le und The­ma­tik. Man muss die­sen Zeit­rah­men ein­fach ein­hal­ten. Sonst wird das gan­ze Arbei­ten zäh und macht wie­der­ho­lend zuneh­mend weni­ger Spaß.

Die zeit­li­che Faust­re­gel für alle wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten lau­tet:

2/10 Lite­ra­tur­re­cher­che – 3/10 Lesen – 4/10 Ver­fas­sen – 1/10 Kor­ri­gie­ren

Anmerkung

Wir über­neh­men selbst­ver­ständ­lich kei­ne  Gewähr für das Gelin­gen von Arbei­ten nach unse­ren hier vor­lie­gen­den Hil­fe-Stel­lun­gen.

Weiterführende Literaturtipps

Allgemein

Küh­tz, Ste­fan: Wis­sen­schaft­lich for­mu­lie­ren. Tipps und Text­bau­stei­ne für Stu­di­um und Schu­le. 2., über­ar­bei­te­te Auf­la­ge August 2012. UTB, 110 S., 12,99 EUR.

Nie­der­lag, Mar­ti­na / Rope­ter, Ger­hard: Gewusst wie – Wis­sen­schaft­li­ches Arbei­ten. Haus­ar­beit – Abschluss­ar­beit – Refe­rat. Gesell­schaft für ange­wand­te Per­so­nal­wis­sen­schaf­ten, 6. Auf­la­ge August 2013, 18,80 EUR.

Weber, Danie­la: Wiley-Schnell­kurs Haus­ar­bei­ten und Semi­nar­ar­bei­ten. Sep­tem­ber 2014. Wiley, ca. 150 S., 12,99 EUR.

Fachspezifisch

Arbeits­grup­pe Erlan­gen: Wie man eine 1,3 Haus­ar­beit schreibt. Mai 2013. Crea­teSpace Inde­pen­dent Publi­shing Plat­form, 50 S., 4,99 EUR. [Fokus auf Sprach­wis­sen­schaf­ten und Geis­tes­wis­sen­schaf­ten; Kurz­be­schrei­bung Aus­zug: „Am Bei­spiel von Harold Pin­ters Dra­men ‚Betra­yal‘ und ‚The Bir­th­day Par­ty‘ wird demons­triert, wie man … plant, struk­tu­riert und aus­for­mu­liert. … Ide­al für Stu­den­ten, die ihre ers­ten Haus­ar­bei­ten schrei­ben.“].

Ber­ger, Doris: Wis­sen­schaft­li­ches Arbei­ten in den Wirt­schafts- und Sozi­al-Wis­sen­schaf­ten. Hilf­rei­che Tipps und prak­ti­sche Bei­spie­le. 2., aktua­li­sier­te und erwei­ter­te Auf­la­ge August 2013. Sprin­ger Gab­ler, 256 S., 29,99 EUR. [Wer­be­text: „Alles, was man für eine Haus-, Bache­lor- und Mas­ter­ar­beit braucht.“]

Weiterführende Links

Haus­ar­beit schrei­ben las­sen vom Ghost­wri­ter
Haus­ar­bei­ten schrei­ben las­sen – in Maßen schrei­ben las­sen
Semi­nar­ar­beit schrei­ben las­sen vom Ghost­wri­ter
Fach­ar­beit schrei­ben las­sen vom Ghost­wri­ter