Lektorat bei Ghostwriter.nu

Ein Lek­to­rat kann sehr unter­schied­li­che Tätig­kei­ten beinhal­ten mit den ent­spre­chen­den sehr unter­schied­li­chen Auf­wän­den.

Lektorat hinsichtlich Orthographie und Interpunktion

Die­se Form eines Lek­to­rats ist die ein­fachs­te Form. Es bedeu­tet nichts wei­ter, als dass ein der Ortho­gra­phie und Inter­punk­ti­on Kun­di­ger einen Text eben hin­sicht­lich Recht­schrei­bung und Zei­chen­set­zung kor­ri­giert. Seit­dem die neue Recht­schrei­bung in Kraft getre­ten ist, d.h. seit August 2006, ist in der deut­schen Recht­schrei­bung indes eine ordent­li­che Ver­wir­rung ent­stan­den. Sehr vie­le Men­schen sind seit­her recht stark ver­un­si­chert hin­sicht­lich der kor­rek­ten Recht­schrei­bung. Selbst gestan­de­ne Ger­ma­nis­ten kamen anfangs ins Schleu­dern. Seit­her strot­zen deut­sche Tex­te aller­or­ten vor Feh­lern, sei es in Zei­tun­gen, im Fern­se­hen und in epi­schen oder wis­sen­schaft­li­chen Tex­ten erst Recht. Die Schif­fahrt mit zwei F wur­de offi­zi­ell zur Schiff­fahrt mit drei F. Der Ort Straß­burg als Eigen­na­me ist geblie­ben, wird wie vie­les ande­re auch heu­ti­ge jedoch – falsch – als „Strass­burg“ bezeich­net. „Das Mass ist voll“ ist eben­falls falsch, es heißt bis heu­te „Maß“ von „mes­sen“, nicht „Mass“ von „Mas­se“. Stil­blü­ten wie „Filo­so­fie“ statt Phi­lo­so­phie sind nie Teil der neu­en Recht­schrei­bung gewe­sen, wer­den aber in irri­ger Annah­me ab und an trotz­dem ver­wen­det. Sehr vie­le Men­schen suchen des­halb heut­zu­ta­ge ein Ortho­gra­phie- und Inter­punk­ti­ons-Lek­to­rat. Dies bie­ten wir nicht an. Hier ist ein Schreib­bü­ro die rich­ti­ge Anlauf­stel­le.

Sprachliches Lektorat

Ein sprach­li­ches Lek­to­rat dreht sich um die Aus­drucks­wei­se, Satz­län­ge, wört­li­che oder inhalt­li­che Wie­der­ho­lun­gen, lexi­ka­li­sche und seman­ti­sche Bedeu­tun­gen und vie­les mehr. Letzt­end­lich hebt  es auf das wei­te Feld der Sprach­qua­li­tät ab. Sen­der und Emp­fän­ger sowie Anlass des Tex­tes prä­gen das Ver­ständ­nis von Sprach­qua­li­tät maß­geb­lich. So gel­ten Johann Wolf­gang von Goe­the oder Tho­mas Mann bis heu­te als Ver­tre­ter deutsch­spra­chi­ger Hoch­li­te­ra­tur. Doch Goe­the ist vor dem Hin­ter­grund unse­res All­tags­sprach­ge­brauch heu­te teils unver­ständ­lich gewor­den, selbst „Faust“ und „Faust II“ sowie­so. Und bei Tho­mas Mann kann ein ein­zi­ger Satz durch­aus ein­mal zwei Buch­sei­ten lang wer­den. Trotz­dem wer­den Tex­te der­lei Schrift­stel­ler bis heu­te mit dem Prä­di­kat „sprach­lich sehr wert­voll“ ver­se­hen, weil sie einen kom­ple­xen Sprach­raum und damit ein­her­ge­hend einen eben­so kom­ple­xen Denk­raum auf­span­nen. Dem gegen­über steht die ange­streb­te Sprach­qua­li­tät ins­be­son­de­re von Inter­net­such­ma­schi­nen, die auch die Tex­te deut­scher Web­sei­ten umso qua­li­ta­tiv bes­ser anse­hen, des­to kür­zer die Sät­ze sind. Sprach­qua­li­tät wird hier gleich­ge­setzt mit schnel­lem Ver­ständ­nis. Man­cher­lei Aus­ge­bur­ten sol­cher Bestre­bun­gen füh­ren zur Ver­stüm­me­lung der deut­schen Spra­che bis hin zu „SMS-Deutsch“ oder „Face­book-Deutsch“.

Sprach­qua­li­tät kann somit nicht ver­all­ge­mei­nert wer­den, son­dern muss im spe­zi­fi­schen Text-Kon­text gese­hen und defi­niert wer­den.

Ein sprach­li­ches Lek­to­rat beinhal­tet immer auch eine Über­prü­fung und gege­be­nen­falls Kor­rek­tur der Ortho­gra­phie und Inter­punk­ti­on.

Wir bie­ten ein sprach­li­ches Lek­to­rat an. Auf Grund der viel­fäl­ti­gen Text­sor­ten kann hier jedoch nur ein indi­vi­du­el­ler Preis auf Anfra­ge hin ermit­telt wer­den, kein Pau­schal­preis, mit dem wir so weit wie mög­lich andern­orts arbei­ten.

Fachlektorat

Ein Fach­lek­to­rat ist immer ein Sach­lek­to­rat und bezieht sich auf Fach­tex­te jeder Art vom Sach­buch- und Fach­buch-Text über eine Haus­ar­beit, Bache­lor­ar­beit, Mas­ter­ar­beit und sons­ti­gen Hoch­schul-Abschluss­ar­beit bis zur Dok­tor­ar­beit.

Haupt­ge­gen­stand eines Fach-Lek­to­rats ist immer die Über­prü­fung der sach­li­chen Kor­rekt­heit des Aus­ge­führ­ten. Ein Fach­lek­to­rat beginnt beim Auf­bau des Tex­tes, d.h. bei der Glie­de­rung, geht inhalt­lich über den Haupt­teil bis zum Schluss­ka­pi­tel und der Ein­lei­tung und führt zu einem „roten Faden“ durch den Text. Die Kon­sis­tenz des Dar­ge­stell­ten, Über­gän­ge zwi­schen Kapi­teln, eine ein­heit­li­che und rich­ti­ge Zita­ti­on und Quel­len­an­ga­be oder ein feh­ler­frei­es Lite­ra­tur­ver­zeich­nis sind nur eini­ge Aspek­te eines Fach-Lek­to­rats. Wesent­li­cher Schwer­punkt eines Fach-Lek­to­rats ist indes wie­der­ho­lend die sach­li­che Kor­rekt­heit. Hier­zu sind die not­wen­di­ge Fach­kennt­nis und meist ein Stu­di­um der Ori­gi­nal­quel­len unab­ding­bar. Denn kein Fach­lek­tor, und mag er in sei­nem Fach noch so gut sein, schüt­telt jedes erdenk­li­che Fach­the­ma aus dem Ärmel. Ein Lek­tor muss sich viel­mehr meist an Hand der im zu lek­to­rie­ren­den Text ange­ge­be­nen Ori­gi­nal­quel­len ins spe­zi­fi­sche The­ma ein­ar­bei­ten und vor allem auf Grund­la­ge sei­ner eige­nen ori­gi­nä­ren Lite­ra­tur­re­cher­che zu The­ma gege­be­nen­falls ein kor­ri­gie­ren­des Lite­ra­tur- und Quel­len­ver­zeich­nis auf­stel­len, auf des­sen Grund­la­ge das gesam­te Fach­lek­to­rat beruht. Ein auf­wän­di­ger Teil eines sol­chen Fach-Leko­rats ist auch die Prü­fung auf Rich­tig­keit der indi­rek­ten oder direk­ten Ver­wei­se im Text sowie im Lek­to­rats-Fall immer einer Pla­gi­ats­prü­fung. Eine ech­te Pla­gi­ats­prü­fung kann bis heu­te zumin­dest im deutsch­spra­chi­gen Raum tat­säch­lich nur per Hand zeit­in­ten­siv über eine Inter­net­such­ma­schi­ne erfol­gen. Denn eine Inter­net­such­ma­schi­ne fin­det heut­zu­ta­ge alles, nicht eine Pla­gi­ats­soft­ware.

Ein Fach­lek­to­rat beinhal­tet immer auch auto­ma­tisch die bei­den oben genann­ten Lek­to­rats­ar­ten Ortho­gra­phie- und Inter­punk­ti­ons- sowie sprach­li­ches Lek­to­rat.

Unser Angebot

Unser Tätig­keits­schwer­punkt beim Lek­to­rat liegt beim Fach-Lek­to­rat. Wir bie­ten die­ses grund­sätz­lich und stan­dard­mä­ßig an. Auf Grund des soeben skiz­zier­ten Auf­wands ist das Fach-Lek­to­rat jedoch grund­sätz­lich genau­so teu­er wie eine ori­gi­nä­re Tex­ter­stel­lung. Da der Auf­wand eines Fach-Lek­to­rats nicht sel­ten die ori­gi­nä­re Tex­ter­stel­lung zum glei­chen The­ma im glei­chen Umfang sogar über­steigt, behal­ten wir uns bei Auf­trä­gen zum Fach­lek­to­rat immer auch wäh­rend der Auf­trags­be­ar­bei­tung vor, gege­be­nen­falls in Nach­ver­hand­lun­gen nach­träg­lich einen höhe­ren Preis zu ver­lan­gen. Dem gegen­über arbei­ten wir in den meis­ten Auf­trags­ar­ten mit pau­scha­len Fest­prei­sen.